Teamentwicklung in München – Workshops, Moderation & Coaching für Teams

Ob ein Team neu startet, wächst oder gerade an Reibungsverlusten leidet: Teamentwicklung hilft, Zusammenarbeit, Motivation und Leistung im Alltag spürbar zu verbessern. Ergänzend kann ein Coaching einzelner Mitarbeiter:innen oder Führungskräfte sinnvoll sein – besonders dann, wenn persönliche Themen oder Rollenfragen die Teamdynamik beeinflussen.

Auf dieser Seite findest du:

• welche übergeordneten Ziele Teamentwicklung verfolgt,
• 
typische Anlässe und konkrete Zielbilder,
• 
wie Mitarbeiter:innen-Coaching Teammaßnahmen sinnvoll ergänzt,
• 
welche Formate ich anbiete (Workshop, Moderation, Retreat, 1:1),
• 
und wie die Zusammenarbeit mit mir praktisch abläuft.

Worum es bei Teamentwicklung wirklich geht

Das Ziel jeder Teamentwicklungsmaßnahme ist, Zusammenarbeit verlässlicher zu machen: weniger Reibung, mehr Klarheit, bessere Entscheidungen – und damit eine Kultur, in der Menschen gerne Verantwortung übernehmen.

Teams arbeiten dann am besten, wenn grundlegende Bedürfnisse im Arbeitskontext erfüllt sind:

• Wertschätzung und Anerkennung
• 
Wachstum und Entwicklung
• 
soziale Eingebundenheit
• 
Sinn und Orientierung
• 
Verantwortung und Gestaltungsspielraum

Wie diese Faktoren mit Motivation, Identität und Leistung zusammenhängen, beschreibe ich ausführlicher in meinem Blogbeitrag zu Motivation und Leistung.

Typische Anlässe für Teamentwicklung

Teamentwicklung ist besonders hilfreich, wenn:

• Teams neu gegründet werden oder sich neu ausrichten,
• 
Aufgaben, Rollen oder Schnittstellen sich verändern,
• 
ein Team stark wächst und neue Strukturen braucht,
• 
neue Teammitglieder integriert werden,
• 
Spannungen „unter der Oberfläche“ Zusammenarbeit erschweren,
• 
oder ein Team seine Zusammenarbeit bewusst pflegen und weiterentwickeln möchte.

Gerade bei Unternehmen im Wachstum (Scale-ups) ist Teamentwicklung oft ein stabilisierender Faktor – bevor Konflikte oder Überlastung zur Dauerbelastung werden.

Konkrete Ziele und Ergebnisse in der Teamentwicklung

Je nach Anlass können Teamentwicklungsmaßnahmen u. a. folgende Ziele verfolgen:

• Teamverständnis synchronisieren („Wer sind wir – und wofür stehen wir?“)
• 
Kultur und Werte klären („Welche Spielregeln gelten wirklich?“)
• 
gemeinsame Ziele und Prioritäten definieren („Wo wollen wir hin?“)
• 
Entscheidungswege und Verantwortlichkeiten klären („Wer entscheidet was – und wie?“)
• 
Kommunikation und Zusammenarbeit verbessern („Wie sprechen wir miteinander, wenn es schwierig wird?“)
• 
Rollen, Aufgaben und Schnittstellen sortieren („Was gehört wohin – und was nicht?“)
• 
Denkfehler und Irrwege erkennen (z. B.  Groupthink-Phänomene)
• 
Energieverluste reduzieren („Wo verlieren wir Zeit, Fokus, Motivation?“)

Mitarbeiter:innen-Coaching als Ergänzung

Einzelcoachings ergänzen Teamentwicklung besonders dann, wenn persönliche Anliegen im Vordergrund stehen oder Schlüsselpersonen stark belastet sind. Typische Beispiele:

• private Krisen und Belastungen (z. B. Trennung, Verlust)
• 
Konflikte rund um Rolle, Verantwortung oder Erwartungen
• 
schwierige Karriere- oder Entwicklungsentscheidungen

Mitarbeiter:innen-Coaching ist häufig auch ein starkes Signal der Wertschätzung – und kann Bindung sowie Stabilität im Unternehmen fördern, siehe auch  Persönlichkeitsentwicklung.

Formate: Workshop, Retreat, 1:1, Moderation

Teamworkshop vor Ort (½–2 Tage)

Der Klassiker für Teams und Führungsteams: fokussierte Arbeit an Zusammenarbeit, Rollen, Kommunikation und Entscheidungen – mit klaren Ergebnissen und nächsten Schritten.
Mehr zum Teamworkshop

Retreat Mallorca (3–5 Tage)

Wenn Abstand hilfreich ist: ein Retreat schafft Raum für Reflexion, Kulturarbeit und Ausrichtung – ohne operative Unterbrechungen, mit klarem Transfer zurück in den Alltag.
Mehr zum Retreat auf Mallorca

Coaching 1:1 für Schlüsselpersonen

Individuelles Coaching für Führungskräfte oder zentrale Rollen – wenn Verantwortung, Entscheidungsdruck oder persönliche Themen den Arbeitsalltag prägen.
Mehr zum 1:1 Coaching

Moderation für Team- und Führungsrunden

Externe Moderation hilft, wenn Meetings „kreisen“, Entscheidungen schwer fallen oder unterschiedliche Perspektiven strukturiert zusammengeführt werden müssen – ohne Agenda-Show und ohne Teambuilding-Spiele.
Mehr zur Moderation

Vorgehen: So läuft die Zusammenarbeit ab 

Eine Teamentwicklungsmaßnahme oder ein Coaching umfasst in der Regel:

1. Vorgespräch zur Zielklärung (Kontext, Erwartungen, gewünschtes Ergebnis)
2. Entwicklung und Abstimmung des Vorgehens
3. Durchführung (Workshop / Moderation / Coaching)
4. Feedback und Evaluation (qualitativ oder quantitativ)
5. Transfer: nächste Schritte und Follow-up, wenn sinnvoll

Häufige Fragen zur Teamentwicklung in München

Wie läuft ein typischer Teamworkshop ab (½ Tag / 1 Tag / 2 Tage)?

Wir starten mit einem kurzen Ziel- und Kontext-Check: Was soll sich nach dem Workshop konkret anders anfühlen oder messbar verändern? Dann arbeiten wir an den zentralen Hebeln der Zusammenarbeit (Abstimmung, Entscheidungen, Kommunikation, Verantwortung, Rollen). Je nach Dauer verdichten wir das in klare Teamabsprachen, Prioritäten und nächste Schritte. Auf Wunsch schließen wir mit einem konkreten Transferplan ab, damit die Ergebnisse im Alltag nicht verpuffen.

Welche Ergebnisse können wir erwarten – und wie werden sie gesichert (Transfer)?

Typische Ergebnisse sind gemeinsame Leitplanken der Zusammenarbeit, klarere Verantwortlichkeiten, entlastende Routinen und mehr Verbindlichkeit in Entscheidungen. Wichtig ist mir, dass daraus etwas Praktisches entsteht: Wer macht was, wie oft, wie prüfen wir Wirkung. Deshalb definieren wir am Ende konkrete nächste Schritte (z. B. 30/60/90-Tage-Punkte) und Verantwortliche. Bei Bedarf ergänzen wir kurze Transfer-Check-ins, um Kurskorrekturen früh zu machen.

Werden Teambuilding-Spiele oder Outdoor-„Spielchen“ eingesetzt?

Nein. Der Schwerpunkt liegt auf fundierter Teamentwicklung und eurer Arbeitsrealität: Wo stockt Zusammenarbeit, wo entstehen Reibungsverluste, wo fehlt Klarheit? Übungen nutze ich nur, wenn sie direkt auf euer Ziel einzahlen und nicht als Selbstzweck. Es geht nicht um „Bespaßung“, sondern um bessere Kultur und bessere Zusammenarbeit im Alltag.

Für welche Teamgrößen ist das geeignet?

Das hängt weniger an der Zahl, sondern an Ziel, Kontext und Struktur. Kleine Teams und Führungsteams lassen sich sehr fokussiert begleiten, größere Teams profitieren von klarer Moderation, Teilgruppen-Phasen und guter Ergebnis-Synthese. Entscheidend ist, dass alle relevanten Perspektiven vorkommen, ohne dass es unübersichtlich wird. Im Kennenlerngespräch klären wir, welche Gruppengröße und welches Setting für euch sinnvoll ist.

Wie werden psychologische Sicherheit und Vertraulichkeit im Workshop hergestellt?

Zu Beginn vereinbaren wir klare Spielregeln: respektvolle Gesprächskultur, Umgang mit Vertraulichem und ein gemeinsames Zielbild für den Tag. Ich moderiere so, dass Unterschiedlichkeit sichtbar werden darf – ohne Schuldzuweisungen und ohne dass Einzelne „vorgeführt“ werden. Gerade in anspruchsvollen Situationen hilft eine Struktur, die gleichzeitig offen und sicher ist. So entsteht ein Rahmen, in dem echte Themen besprechbar werden.

Welche Vorbereitung ist sinnvoll (Briefing, Interviews, Pulse-Check)?

Mindestens ein Briefing mit der Auftraggeberseite ist sinnvoll, damit Ziel, Kontext und Erwartungen klar sind. Je nach Situation ergänzen wir kurze Einzelinterviews oder einen kompakten Pulse-Check, um blinde Flecken zu reduzieren. Das spart im Workshop Zeit und erhöht die Trefferquote. So arbeiten wir an den richtigen Hebeln – statt nur an Symptomen.

Was, wenn das Team „eigentlich keine Zeit“ hat – lohnt sich das trotzdem?

Gerade dann kann es sich lohnen, weil schlechte Abstimmung täglich Zeit kostet – oft mehr, als man merkt. Ein fokussierter Workshop kann Wiederholungsschleifen reduzieren, Entscheidungen beschleunigen und Verantwortlichkeiten klären. Wichtig ist, dass wir den Rahmen realistisch halten: lieber ein klares Ziel und konkrete nächste Schritte als „alles auf einmal“. Oft reicht schon eine spürbare Entlastung an ein bis zwei Stellen, damit sich der Aufwand sofort rechnet.

Was kostet Teamentwicklung – und wovon hängt das Honorar ab?

Das Honorar hängt vom Format (½/1/2 Tage), Teamgröße, Vorbereitungsaufwand (z. B. Interviews/Pulse-Check) und möglichen Follow-ups ab. Mir ist Transparenz wichtig: Nach dem Kennenlerngespräch bekommst du ein klares Angebot, das Ziel, Vorgehen und Rahmen abbildet. So kannst du intern gut entscheiden und hast Planungssicherheit. Wenn du magst, können wir auch Varianten vergleichen (z. B. 1 Tag intensiv vs. ½ Tag + Transfer-Check-in).

Melde dich gerne wenn du Fragen hast oder einen Call vereinbaren möchtest!