Coaching für Privatpersonen

Egal ob Sie sich im Moment in einer Flaute erleben oder ob Sie das Gefühl haben, die Sturmwellen brechen gerade über Ihnen zusammen – gerne bin ich Ihr Gesprächspartner und helfe Ihnen dabei, durch diese schwierige Zeit zu navigieren. Gemeinsam gehen wir genau Ihren Weg, indem wir auf Ihrer Landkarte neue Wege entdecken und diese austesten. Wir erhöhen damit langsam aber sicher Ihren Handlungsspielraum, so dass Sie flexibler und für Sie stimmiger mit den für Sie belastenden Situationen umgehen können. Frei nach Heinz von Förster trachten wir also danach, so zu handeln, dass die Anzahl Ihrer Wahlmöglichkeiten größer wird.

Es steht uns ein großes Spektrum an Techniken zur Verfügung, um die richtigen Schritte auf Ihrem Weg zu gehen. Hier können Sie sich detailliert über meinen grundsätzlichen Coachingansatz informieren. Weiter unten auf dieser Seite habe ich außerdem einige praktische Information zum Coaching zusammengefasst.

Am praktikabelsten ist es, das Coaching in meinem Praxisraum in der Denninger Straße 130/132 durchzuführen. Dort finden die Gespräche in einer privaten und geschützten Atmosphäre statt und es stehen uns die erforderlichen Werkzeuge für das systemische Arbeiten direkt zur Verfügung. Aber es gibt auch Alternativen dazu, falls Ihnen das zunächst einmal mehr entgegen kommt. Das können wir gerne in einem persönlichen Gespräch besprechen.

Ihr Bauch sagt Ihnen, dass Ihnen ein Gespräch gut tun könnte? Dass es Zeit für neue Perspektiven ist? Überwinden Sie Ihre Berührungsängste und schreiben oder rufen Sie mich an. Der Erstkontakt ist ohnehin kostenfrei, zu verlieren haben Sie nichts.


Inhaltsverzeichnis

Was ist Mental Health?
Abgrenzung zwischen Coach, Therapeut und Trainer
Anlässe für Coaching
Wer bin ich eigentlich?
Selbstführung – Führung durch das Selbst

Was ist Mental Health?

Mental Health oder auch mentale Gesundheit sind Begriffe, die in den letzten Jahren immer häufiger wie selbstverständlich verwendet werden, deren Definition jedoch nicht ganz so einfach und eindeutig ist. In erster Näherung könnte man mentale Gesundheit einfach als Abwesenheit mentaler Krankheit beschreiben. Das ist zwar grundsätzlich richtig, greift jedoch deutlich zu kurz, da pathologische Zustände im weiten Spektrum möglicher mentaler Zustände nur das eine, extreme Ende darstellen. Klar ist, dass auch nicht-pathologische Zustände Leiden erzeugen können, ohne aber eben im klassisch medizinischen Sinne behandlungswürdig zu sein.

Wie lässt sich also mentale Gesundheit eingrenzen? Üblicherweise wird sie als Zustand des Wohlbefindens beschrieben, in dem eine Person

  • ihre Fähigkeiten ausschöpfen kann,
  • die normalen Lebensbelastungen bewältigen kann,
  • produktiv arbeiten kann,
  • einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten kann.


Sie ist also Voraussetzung für

  • Lebensqualität,
  • Leistungsfähigkeit und
  • soziale Teilhabe


Werden ein oder mehrere der hier aufgeführten Aspekte als eingeschränkt wahrgenommen, kann ein Coaching helfen, die Situation aufzulösen. Wie beschrieben ist man deswegen nicht krank – aber es fehlt an Leichtigkeit, an Lebensfreude und Zuversicht. Darauf sollte man im Leben meiner Meinung nach jedoch nicht verzichten.

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Abgrenzung zwischen Coach, Therapeut und Trainer

Häufig erlebe ich, dass Menschen vor einem Coaching zurückschrecken, da sie das Stigma fürchten, als psychisch krank zu gelten. Dass Coaching und psychische Erkrankung nichts miteinander zu tun haben, habe ich im vorherigen Abschnitt ja bereits erläutert. Aber auch formal und rechtlich ist Coaching streng von Therapie zu trennen.

Bei der Psychotherapie handelt es sich um eine Heilkunde, deren Durchführung eine Heilerlaubnis nach Psychotherapeutengesetz erfordert. Die Durchführung einer Therapie setzt entsprechend eine Krankheits- oder Störungsdiagnose und darauf basierend den Einsatz von geeigneten Heilmethoden voraus.

Als dies trifft auf Coaching nicht zu. Coaching zielt auf die Aktivierung von Ressourcen und die Hilfe zur Selbsthilfe ab, möchte Impulse geben, Perspektiven beisteuern und bei der persönlichen Entwicklung begleiten. Dabei hat die Klientin oder der Klient ein Anliegen mit einem Leidensdruck, der aber ohne Krankheitswert ist. Coaching ist durchaus mit dem Betreiben von Sport vergleichbar: Sport macht den Körper leistungsfähiger, widerstandsfähiger, stärkt das Immunsystem und beugt damit Krankheiten vor. Coaching macht genau das mit der Seele. Und genauso, wie man mit Krankheit keinen Sport betreibt, sondern zum Arzt geht, hat Coaching nichts mit psychischer Erkrankung zu tun.

Aus systemischer Sicht ist es mir außerdem wichtig, Coaching und Training zu differenzieren. Trainer bringen Menschen spezifische Fähigkeiten bei – z.B. den richtigen Bewegungsablauf beim Sport oder die richtige Verkaufsstrategie im Handel. Dabei ist der Trainer oder die Trainerin Experte in seinem bzw. ihrem Feld. Es besteht also ein Wissensgefälle, das durch das Training zumindest partiell ausgeglichen werden soll. Als systemischer Coach grenze ich mich ausdrücklich davon ab, da ich naturgemäß nicht Experte für das Klientensystem bin oder sein kann. Stattdessen betrachte ich die Klienten selbst als Experten ihres Systems, wenn auch dieses Wissen häufig durch die biografische Entwicklung verschüttet wurde. Ich habe also keinesfalls die Absicht, Klienten zu zeigen „wie man richtig lebt“. Stattdessen möchte ich mit meinem methodischen Wissen dazu beitragen, dieses verschütt gegangene Klientenwissen wieder freizulegen und zugänglich zu machen. Meine Haltung dabei beschreibe ich als empathisch, offen, interessiert und wo es mir hilfreich erscheint auch fordernd und gelegentlich provokativ. All dies zielt darauf ab, wieder stimmiger und mehr im Einklang mit dem Selbst leben zu können.

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Anlässe für Coaching

Es gibt zahlreiche Anlässe, ein Coaching in Anspruch zu nehmen. Typische Themen sind der Wunsch nach einer besseren Fähigkeit zur Stressbewältigung, das Vermeiden von Burn-out und Bore-out Syndromen, Selbstmanagement, Entspannungstechniken, Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Beziehung, allgemeine Lebensberatung oder der Wunsch nach Unterstützung bei akuten Krisen, ausgelöst z.B. durch Arbeitsplatzverlust, Trennung oder auch durch den Tod geliebter Menschen.

Jede Situation, die dazu führt, dass die Lebensqualität als eingeschränkt empfunden wird, ist ein genügend guter Grund, ein Coaching auszuprobieren. Wir leben nur dieses eine Mal und es spricht alles dafür, dieses eine Mal in vollen Zügen zu genießen!

Im Übrigen: Es gibt einen Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung. Fachsprachlich beschreibt „Belastung“ einen objektiven Zustand äußerer Verhältnisse, der auf eine Person einwirkt. Im Gegensatz zur alltagssprachlichen Nutzung, ist „Belastung“ also nicht negativ konnotiert, sondern stellt einen neutralen Begriff dar. Der psychologische Begriff der „Beanspruchung“ beschreibt hingegen die innere Reaktion auf die äußere Belastung. Je nach Konstitution, Ressourcenvielfalt und Bewältigungsstrategien, kann die psychische Beanspruchung also zu hoch, zu niedrig, oder genau richtig sein. Sind Beanspruchungen angemessen herausfordernd, fördern sie unser Wachstum und sind motivierend. Sind sie hingegen unangemessen herausfordernd, also zu gering oder zu hoch, dann können sie Unter- oder Überforderung auslösen und in der Folge zu Ängstlichkeit, Traurigkeit, Lethargie, Monotonie, Erschöpfung, etc. führen. Wichtig ist mir dabei die Feststellung, dass ein und dieselbe Belastung bei verschiedenen Individuen zu sehr unterschiedlichen Beanspruchungsempfindungen führen kann. Psychische Beanspruchungen finden also in der inneren Welt statt und niemand sollte sich anmaßen, die Beanspruchung eines anderen zu beurteilen. Aus meiner Sicht gibt es nichts schlimmeres, als zu sagen „Stell dich nicht so an!“. In diesem Sinne: „Stell dich an und lass dir die Fürsorge zuteilwerden, die du verdienst!“.

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Wer bin ich eigentlich? Anteile und Identität

Eine Frage, die Klienten sehr häufig beschäftigt, ist jene nach der Identität. Wer bin ich eigentlich? Was ist es genau, was ich will für mein Leben? Wie möchte ich mein Leben eigentlich leben? Die Frage zielt letztlich auf die Fähigkeit ab, zwischen dem differenzieren zu können, was tatsächlich in meiner Natur, in meinen Talenten und in meinem Herzen liegt und jenem, was mir durch Erziehung und Sozialisierung als richtig und gut beigebracht wurde – aber möglicherweise gar nicht meinem Selbst entspricht. Wir alle laufen mit elterlichen, partnerschaftlichen und gesellschaftlichen Aufträgen durchs Leben und versuchen mit viel Aufwand, diesen Ansprüchen möglichst zu genügen. Das Selbst gerät dabei immer mehr in den Hintergrund und droht mit der Zeit immer mehr verschüttet zu werden, während gleichzeitig die Energiereserven immer weniger werden.

Methoden, die dabei behilflich sein können, diesen Zustand systematisch zu betrachten und aufzulösen, sind als Anteilemodelle bekannt. Richard Schwartz war einer der ersten Therapeuten, die eine solche Systematik für Individuen entwickelte und in der Therapie anwendbar gemacht hat. Mittlerweile existieren zahlreiche, unterschiedlich differenzierte Modelle, die im Coaching aber auch in der Therapie angewendet werden. Da das Modell von Richard Schwartz recht übersichtlich ist, dabei aber alle wesentlichen Komponenten enthält, möchte ich es hier kurz vorstellen.

Die wichtigste Grundannahme dieser Modelle besteht darin, dass wir nicht über eine einzige, monolithische Identität verfügen, sondern stattdessen aus vielen verschiedenen Anteilen. Je nach Kontext übernimmt mal der eine Anteil die Handlungsregulation, mal der andere. Auch wenn das Modell seinen Ursprung in der therapeutischen Praxis hat, kann die Identitätsforschung diese Grundannahme mittlerweile gut bestätigen. Wir sind in unterschiedlichen Kontexten tatsächlich immer wieder auch andere Menschen – sind mal selbstbewusst, mal ängstlich, mal offen, mal distanziert, mal voller Energie und dann wieder lethargisch.

Richard Schwartz hat diese Anteile insgesamt drei Kategorien zugeordnet: die Verbannten, die Manager und die Feuerbekämpfer. Die Verbannten tragen ihren Namen, da wir ungerne mit ihnen in Kontakt treten und sie deswegen hinter Mauern verbannt haben. Hierzu zählen Anteile, die in Kindertagen verletzt wurden und welche unangenehme Emotionen wie z.B. Scham, Trauer, Schuld oder Ohnmacht mit sich tragen. Sie haben Zurückweisung und Abwertung erlebt und möglicherweise auch traumatische Erlebnisse gehabt. Anders ausgedrückt haben sie in den relevanten Beziehungen – meist zu ihren Eltern – ihre psychologischen Grundbedürfnisse nicht erfüllt bekommen (siehe Blogbeitrag Grundbedürfnisse). Diesen Schmerz tragen die „inneren Kinder“ immer noch mit sich.

Weil einerseits ein kindliches, von Scham, Trauer und Schmerz geprägtes Verhalten nur wenig kompatibel mit unseren gesellschaftlichen Ansprüchen an Erwachsene ist, wir aber auch andererseits das Erleben dieser Gefühle zu unserem eigenen Schutz möglichst vermeiden möchten, verbannen wir diese Anteile nach Kräften. Diese Aufgabe übernehmen die Manager. Manager managen also unser „öffentliches“ Leben, erhalten die Fassade vor anderen aber eben auch vor uns selbst aufrecht. Manager können sehr unterschiedliche Charaktere haben. Z.B. gibt es den Erfolgreichen, den Macher oder den Perfektionisten. Sie sorgen möglicherweise dafür, dass wir möglichst wenig Fehler machen, um keine Angriffspunkte für Abwertung und Kritik zu bieten. Auch den Pessimisten und den Sorgenmacher kann es geben. Sie haben möglicherweise die Aufgabe, uns vor schmerzhaften Enttäuschungen zu bewahren, indem sie hoffnungsvolles Erwarten möglichst frühzeitig im Keim ersticken. Manager können auch als Opfer auftreten, z.B. dann, wenn wir als Kind weniger liebevolle Aufmerksamkeit erhalten haben, als wir brauchten. Wir haben dann möglicherweise gelernt, dass wir Fürsorge und Aufmerksamkeit nur dann erhalten, wenn es uns schlecht geht und haben das dann zu einem Handlungsprinzip erhoben. Es liegt auf der Hand, dass all diese Verhaltensweisen mit vielfältigen „Kosten“ verbunden sind. Wir erschöpfen uns, provozieren Konflikte, wir bleiben hinter unseren eigenen Möglichkeiten zurück. Die Wahrnehmung dieser Kosten ist es häufig, die den Bedarf nach Coaching bei Menschen aufkommen lässt.

Gelegentlich können die Manager damit überfordert sein, die Verbannten unter Kontrolle zu behalten. Es entsteht dann eine Situation, in der wir drohen, von all diesen unangenehmen Gefühlen und Erinnerungen übermannt zu werden. In dieser Situation springen die Feuerbekämpfer ein (im Englischen sind das die Firefighter, also die Feuerwehr – in den deutschen Übersetzungen hat sich jedoch der Begriff der Feuerbekämpfer etabliert). Sie übernehmen in einer schnellen, meist radikalen Reaktion die Kontrolle über das System und versuchen damit, die schmerzlichen Gefühle zu überlagern. Je nach individueller Biografie können sie unterschiedlich extreme Formen annehmen, wie z.B. unmäßiges Essen (Fressflash), das Konsumieren von Alkohol und Drogen, das Betreiben exzessiven Sports, Selbstverstümmelung, Spielsucht oder auch Promiskuität.

Verebbt die Energie der Feuerbekämpfer, dann übernehmen die Manager wieder. Nicht jedoch, ohne uns wegen des Kontrollverlusts verächtlich zu machen und uns mit Selbstvorwürfen zu quälen. Damit entsteht häufig ein unglücklicher Kreislauf. Denn die Reaktion auf den Kontrollverlust besteht für die Manger in der Regel darin, zukünftig noch rigider aufzutreten und die Mauern der Verbannung mit noch mehr Aufwand zu festigen und damit noch mehr Kosten zu verursachen. Die Verbannten werden ihre Ansprüche jedoch so lange nicht aufgeben, wie ihre Bedürfnisse unbefriedigt bleiben.

Bei Schwartz existiert noch eine vierte Instanz, die eigentlich die wichtigste ist. Das Selbst. Das Selbst verbinden wir mit Stimmigkeit, Vertrauen, Zuversicht, Gelassenheit und Mut. Wie bereits oben beschrieben, ist das Selbst häufig etwas verschüttet und durch die anderen Anteile überlagert. Es kommt nicht ausreichend zur Geltung, hat nicht genügend Macht und bestimmt unser Handeln weniger, als es uns guttäte. Das Ziel eines Coachings besteht darin, diesem Selbst wieder zu mehr Relevanz zu verhelfen, ihm die Position zu geben, die ihm zusteht. Für ein stimmiges Leben.

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Selbstführung – Führung durch das Selbst

Der Weg, der dabei beschritten wird, lässt sich durch das Prinzip der Selbstführung erläutern. Hierbei können wir wenigsten drei Stufen unterschieden: Die Stufe des Alltagsbewusstseins, die Stufe der inneren Achtsamkeit und die Stufe der Selbstführung. Ich habe in der folgenden Grafik einmal versucht, dieses Modell anschaulich zu machen.

Selbstführungsmodell

In der ersten Stufe, dem Alltagsbewusstsein, besteht keine nennenswerte Verbindung zwischen dem Selbst und den Anteilen. Das Selbst verblasst vor dem Hintergrund der vielen Anteile, die jeweils situationsspezifisch das Handeln übernehmen. Dieser Zustand stellt – leider – den Normalzustand für die überwiegende Mehrheit der Menschen dar.

In der zweiten Stufe, der inneren Achtsamkeit, ist das Selbst in seiner zentralen Rolle angekommen. Es stellt jedoch hier erstmal nur einen Beobachter dar: Es in der Lage, die Anteile in ihrer Reaktion auf die Umwelt und in ihrem Handeln achtsam zu beobachten. In dieser Stufe haben wir also ein Bewusstsein dafür, welche Anteile in welchen Kontexten aktiv werden und wie wir uns dabei fühlen. Das Selbst wird zum „Beobachter 2. Ordnung“, d.h. wir beobachten uns selbst dabei, wie wir die Welt beobachten. In dieser Logik sind die Anteile die Beobachter 1. Ordnung, also die Beobachter der Welt.

In der dritten Stufe des Selbstführungsmodells hat das Selbst die Führungsrolle übernommen. Es beobachtet nicht nur, sondern kann eingreifen, indem es die Entscheidung über das Handeln nicht dem vorlautesten Anteil überlässt. Stattdessen wählt das Selbst situationsspezifisch aus, welcher Anteil auf den Umweltreiz reagieren und welcher Anteil sich zurückhalten soll. Wir treffen in diesem Zustand sehr souveräne Entscheidungen über unseren Umweltkontakt und tun dies aus einer Haltung, die von Stimmigkeit, Vertrauen, Zuversicht, Gelassenheit und Mut geprägt ist.

Viktor Frankl hat diesen Zustand in wunderbare Worte gefasst:

„Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum haben wir die Freiheit und die Macht, unsere Reaktion zu wählen. In unserer Antwort liegen unser Wachstum und unsere Freiheit.“